Online Shops erstellen kostenlos: Software, Voraussetzungen und Tipps zur Umsetzung

Der Versand von Waren über das Internet ist rasant gewachsen. Waren 2006 noch 10 Milliarden Euro Umsatz eine Hausnummer, liegt der Umsatz fünf Jahre später bereits bei 25 Milliarden Euro. In den Top-Ten schaffen einzelne Anbieter bereits alleine die Milliardenmarke. Doch nicht nur große Unternehmen bieten ihre Waren über das Internet an, sondern auch viele kleine. Vom spezialisierten Nischenanbieter bis zum Kleingewerbebetreiber ist alles vorhanden. Entsprechende Ideen oder Produkte vorausgesetzt, ist ein Online-Shop auch eine gute Möglichkeit für einen Nebenverdienst. Für viele ist das Einrichten eines Online-Shops aber eine Hürde, da sie von ihrem Angebot was verstehen, aber nicht viel vom Errichten einer Internetplattform. Das muss aber nicht so bleiben.

Der eigene Online Shop

Um einen eigenen Online-Shop zu errichten gibt es zwei Wege. Zum einen bietet der Markt geeignete Software, die es ermöglicht, einen Shop selber aufzubauen. Diese Open-Source-Systeme sind kostenlos und in ihren Möglichkeiten der individuellen Gestaltung nahezu unbegrenzt. Die Grenze setzt der Betreiber mit seinen technischen Fähigkeiten. Sind die nicht vorhanden, kann ein Einsteiger auch auf einen Kauf-Shop zurückgreifen. Es gibt Anbieter von Shopsystemen, die fertige Online Shops mit verschiedenen Modulen anbieten, die nur noch zu personalisieren sind. In der Regel über eine monatliche Nutzungsgebühr erwirbt der Betreiber das Recht, über den Shop zu verfügen, inklusive Service.

Online-Shop Checkliste

Um die richtige Entscheidung zu treffen, muss man sich über die Anforderungen und eigenen Ziele vorher klar sein. Auf einige Dinge ist zu achten. Zunächst sind die Voraussetzungen wichtig. Gibt es bereits einen Artikelbestand, welche Rechentechnik steht zur Verfügung und sind Schnittstellen zu bestehender Software nötig. Als nächstes ist Umfang und Darstellung zu definieren. Sind es viele Produkte, soll der Kunde sich Varianten der Ausführung zusammenstellen dürfen, sind Videodemos einzubinden.
Weiterhin ist die Zielgruppe festzulegen: sind es Endverbraucher oder Unternehmen oder muss ich unterschiedliche Angebote für verschiedene Kundengruppen verwalten. In welchen Sprachen ist anzubieten.
Das sind nur einige Punkte, die zeigen, dass ein Online-Shop vorbereitet sein will. Je nach Ergebnis dieses Checks lassen sich dann Softwarelösungen und Services der Anbieter abgleichen, um eine Entscheidung zu treffen, welches Angebot am besten zutrifft.

Ein Anbieter für eigene Blogs ist z.B. WordPress. Ansonsten lässt sich über Google selbst auch ein Blog einrichten. Shopsysteme wie dawanda.com bieten die Möglichkeit, z.B. Kunst oder selbst entworfene Mode zu verkaufen. Bei Ebay oder Amazon kann man ebenso eine professionelle Shop-Seite einrichten. Die Einzelheiten sollte man sich auf der jeweiligen Website anschauen.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor – Suchmaschinenoptimierung

Ein Online-Shop will vom Kunden gefunden werden. Die meisten Kunden kommen über Suchmaschinen wie Google auf die Website. Diese Suchmaschinen legen Reihenfolgen fest. Wer nach ihrer Berechnung wichtig ist, steht oben. Der Online-Shop-Betreiber kann seine Seite den Kriterien und Algorithmen, die Suchmaschinen zur Auswahl benutzen, in einem bestimmten Umfang anpassen. Das verbessert seine Rangfolge auf der Vorschlagsliste nach oben. Suchmaschinenoptimierung ist ein Muss. Am besten, man googelt einfach mal nach „SEO Tipps“ (Search Engine Optimierung“. Dort sollte man einiges dazu finden.

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